Nun also wieder die Herzensstadt. Und sie hat mich mit offenen Armen zurückempfangen. Wie kann ich mich denn anders als herzlich willkommen fühlen, als wenn ich aus dem Zug raus direkt zur Abendesseneinladung gehe? Eben. Auch wenn der Anlass betrüblich war. Meine liebe Freundin Katja hat uns nämlich verlassen um drei Monate lang Berkeley unsicher zu machen. California here she comes! (Es wird echt immer unmöglicher anständige Videos bei Youtube zu finden, schönen Dank auch Gema und Konsorten!!!) Also Liebe, hab eine prima Zeit, Unterhaltung wirst du sicher genug finden und immer dran denken: In Berlin sehen wir jetzt schon mit Entsetzen dem charakteristischen Endlosherbst entgegen, den sparst du dir dieses Jahr! P.S.: Wenn du Seth Cohen über den Weg läufts, kannst ihm gerne meine Nummer geben, falls er mal nach Berlin kommen will oder so.

Apropos Endlosherbst. Da wach ich heute also auf, zugegebenermaßen zu einer Uhrzeit, die ich hier nicht publik machen kann, weil mich hier in meinem Kellerkabuff tatsächlich mal wieder die Sonne blendet. Da kann der Tag doch nur gutwerden! Ich also jubilierend dem Bette entsprungen, ok gelogen, gekrochen und ab in die Sonne. Jede Pore, jede Faser freute sich, das Thermometer zeigte hohe 20er-Grade Yeeha! Mit Sonnenbrille im Haar und einem Lied auf den Lippen wanderte ich also zum Supermarkt meines Vertrauens (auf dem psychologisch kürzeren Weg…) und zurück und dann noch ne Runde durch die Straßen SüdFriedrichshains. Immer das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, nicht wahr? Und dann – Alle warten schon auf das dramatische Finale – da ist es: Kaum zuhause angekommen, Stuhl, Buch, Wasser auf die Terrasse getragen, war’s natürlich zuende mit dem Sonnenschein. Und Alle so: War ja klar. Und ich so: Ihr seid doof. Und Alle so: Wärste halt früher aufgestanden. Und ich so: Nänänänä ich hab Ferien. – Ach es könnte stundenlang so weiter gehen, brechen wir an dieser Stelle einfach ab, der mündige Leser möge sich den weiteren imaginären Dialog mit mir bitte selbst dazu denken.

And now for something completely different: Dinge, die ich länger nicht und dann diese Woche wieder getan habe in durchmischter Reihenfolge: Einkaufen am PotsdamerPlatz. Kickern. In der Mensa essen. Zuhause kochen. Bei Dr. Pong Tischtennis spielen. Nach Moabit fahren. Eis im Park essen. Eis auf unserer Terrasse essen. AUF DER TERASSE SITZEN und Leute beobachten, Wein trinken, Musik hören. Nobody’s perfect spielen. Wer-bin-ich-spielen. In der Sonne durch den Kiez spazieren. In Läden um die Ecke gehen. Nicht spannend sagt ihr? Haha Freunde, aber, man könnte auch eine völlig andere Geschichte erzählen. Die nämlich, in der ich einen Großteil meiner Zeit damit verbringe Filme und Serien zu schauen. Oder wie ich natürlich weiterhin zur Arbeit gehen muss. Wäre aber nicht so interessant wie folgende Episode:

Es begab sich also, dass ich einen kleinen Spaziergang durch die angrenzenden Straßen und Plätze (vulgo mein Kiez, mein Block) unternahm um den dort ansässigen Einzelhändlern einen Besuch abzustatten. Und dann steh ich da in einem dieser ultrahippenunderstatementberlinesken ProdukteausBerlinLäden und die Verkäuferin identifizierte mich als Ihresgleichen. Es ergab sich ein Gespräch: Gefällt mir voll gut das TShirt, auch grade so mit den Farben. – Ja, da hat der ja mit den Leuten von Yackfou zusammengearbeitet. – Ach klar, sieht man, jetzt wo mans weiß.  – Ja ne, wenn mans weiß isses eindeutig, der hat denen gesagt was er will und die haben das umgesetzt. – Auch hier mit den Blitzen und so. Schön. Ähtätätätätä. Auch das ein WillkommenZurück!

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