Seit gestern Abend ist viel passiert.

Unzählige Zuschauerreaktionen haben mich erreicht und Menschen sagen zu Recht: Sandra so, geht’s nicht! Ja liebe Freunde, das stimmt. Ich kann wahrlich nicht andere Leute blöd finden und/oder darauf hinweisen, dass sie zu viel, zu lange und mit tausend Abschweifungen reden, und dann selber so ein Verhalten an den Tag legen.

Der gestrige Beitrag war wirklich viel zu lange und unkohärent. Aber liebe Leser, da seid ihr eben auch gefragt. Sagt doch einfach mal was. Lasst mich die volle Wucht eurer Verärgerung spüren. Das kann doch so nicht weiter gehen.

Ich fasse mich daher (und nur aus diesem Grunde) heute kurz: Unsere Präsentation war wie erwartet der Überknaller. Aber hey, mit einem engagierten Kollegen wie BCMKV an meiner Seite musste das ja so kommen. Die Masse war begeistert. Veni, vidi, vici. – Und könnte ich noch so viel Latein, wie ich einst konnte, würde ich dies in den selbstverständlich einzig angemessenen Plural setzen. Lieber Peter S., auch wenn du das hier eh nicht liest, eine digitale Faust geht raus an dich. Bzw. durch die Wand und ein Stockwerk runter in den Nebenraum – nicht dass es aus Versehen den *Belgier* trifft.

Eines der weiteren Highlights des Tages, die natürlich nur schwer an die Wahnsinnspräsentation des Vormittags heranreichten, war das abendliche Abendessen mit Gypsy-Musik. Nachdem die „Band“ (Geiger und roboterhafter Zitterspieler) mit den Ungarn einen Kracher nach dem Anderen zum Besten gegeben haben und wir unsere Darbietung gedanklich schon auf das kommende Jahr in Berlin verschoben hatten, kündigte der Geiger an, nach einer kurzen Pause noch das ein oder andere deutsche Lied zum Besten zu geben. Nett gemeint. Guter Versuch.

Wir haben wirklich, wirklich unser Bestes gegeben, aber weder „Oh Susanna“ noch „Ach Mama“ und „Alte Budapester Mädchen“ waren uns ein Begriff. Egal, er hat sich gefreut, dass wir die von ihm vorgegebenen Textzeilen wiederholt haben. Bombenstimmung!

Zum Abschluss möchte ich euch zwei Dinge nicht vorenthalten. Zum einen den Hinweis auf eine lokale Spezialität, die nicht hält, was sie verspricht:

Lemonádé. Betonung auf a und e. Das ist nämlich Wasser mit Zucker und Orangenstücken und schmeckt auch genau so. Also wie die Einzelteile, nicht wie eine Mischung.

Und dann möchte ich darauf verweisen, dass ich zwar eine ganz besondere Liebhaberart von Charme mein eigen nenne und gerne und oft praktiziere (der ein oder andere erinnert sich sicher) und ja, ich habe den bulgarischen Professor/Delegationsleiter durchaus auf seinen Platz auf der Redner-Liste verwiesen und ihm schließlich auch das Wort abgeschnitten. Aber ich möchte abermals ENTSCHIEDEN und VEHEMENT zurückweisen, dass ich dabei „You! I don’t know your name…“ gesagt habe.

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2 Responses to “Deutsches Liedgut in Wort und Bild.”

  1. …ich persönlich habe gar nichts gegen deine eher auschweifenden Berichte, insbesondere wenn sie mit Schmankerln für die liebe Verwandtschaft enden, also bitte weiter so! Ungarn scheint deine Produktivität positiv anzuregen. Ich liebe die amateurahften Fotos der Stadtrundfahrt, besonders den McDoof Stadtpal. Aberwas bitte sind Belgier???

  2. ausschweifend werden und das Wort abschneiden…als geerbt, da kannst du ja gar nichts dafür. Und jeden Namen muss man sich auch nicht merken. Die Bildungslücke beim Liedgut ist wohl meine Verfehlung. Wir haben einfach die falschen Lieder gesungen. Ich sag nur “Schmuddelkinder”, “Sie sind grün…” u.ä.

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