So Obacht, nicht erschrecken, erst lange Zeit nichts und jetzt: Doppelpost. Yeah!

Zuerst einmal ein kleiner Rückblick auf ein phänomenales Wochenende, dessen Sensationalität in dem Moment begann, als Kilian „der typische Freiburger“ sich umdrehte und zu uns nach hinten sang (!): What is it good for?!

Lusdscher Typ. Dann Flat Eric auf der Autobahn:

Und dann auch noch Der-Mann-der-als-Jack-Sparrow-verkleidet-war bei McDonalds. Davon gibts leider kein Bild, weil wir im Zucker-und-Fett-Rausch waren und die Albernheit keine Grenzen kannte.

Katha und Ich fuhren nämlich nach Dresden. Um beim La-Pampa-im-Exil-Festival ein bisschen (dachten wir) an der Bar zu arbeiten und dann ganz viel (dachten wir) Musik zu hören, Bier zu trinken und Spaß zu haben. War auch fast so. Eigentlich tausendmal besser als gedacht, obwohl unsere Erwartungen sehr groß waren.

Dresden is ne super Stadt, denke ich. Ich hatte mir so fest vorgenommen mir irgendwann im Laufe der andahalb Tage eine Stunde zu nehmen und WENIGSTENS einmal einen Blick auf diverse Sehenswürdigkeiten oder ALLERWENIGSTENS die Elbe zu werfen. Wie ihr euch nach dieser lange Exposition schon denken könnt, ist es dazu nicht gekommen. Tjoa. Also wie Dresden so is, kann ich leider nicht erzählen.

Aber die Leute sind nett. Also so wirklich nett. Einschränkend muss ich hinzu fügen, dass mir hier aus Berlin natürlich nur das Erlebnis von der anderen Seite der Bar bekannt ist, aber ich denke eine gewisse Abstraktionskompetenz sprechen wir mir jetzt einfach mal zu. Der Berliner an sich ist ja mehr so aggro. 2 Minuten auf mein Bier gewartet? Saftladen! Die Drinks sind nie stark genug, die anderen Leute drängeln sich immer vor und generell ist das hier ja schließlich und endlich immer noch eine Dienstleistungsgesellschaft, da kann man auch mal was erwarten! Ich zahl’ hier ja auch!

Der Dresdner wartet einfach bis er dran ist. Und dann fragt er ganz lieb ob es denn wohl möglich wäre ein Bier zu bekommen. Ich wurde in den ganzen 6 Stunden, die wir uns den Arsch abgeschuftet haben nur einmal (!!!) angemeckert, weil ich jemanden zuerst und den andern dann erst dran genommen hab. Und die Sache mit dem angeblichen 50 Euro Schein… aber gut, das war was anderes. Und die Drinks waren wirklich zu schwach. Das war uns, und ich darf an dieser Stelle auch für Katha sprechen, echt super unangenehm. Sich beschwert hat trotzdem kaum einer. Hätte man mal in Berlin versuchen sollen jemandem 4cl Wodka auf ne Flasche Mate anzudrehen und dann 6 Euro zu wollen. Aber der Dresdner nimmt das hin und bedankt sich. Wundervolle Menschen. Man muss nur immer aufpassen, dass man sie ernst nimmt, wenn sie plötzlich loslegen und man nur noch ös und äs und dschs hört.

Feiern war dann nach Feierabend eher etwas weniger enthusiastisch als vorab erwartet, aber  dafür kannten uns dann Alle. Und wer uns noch nicht kannte, dem haben wir uns bekannt gemacht, stimmt’s „Holger“, „Manchesterman“, „Spongebobmann“ und Robert?!

Ein riesengroßes Dankeschön geht dann an unsere spontanen Gastgeber Maren&Moritz und an Markus, der uns auch noch an seinem Geburtstagsbrunch hat teilnehmen lassen! Und zum Abschluss gabs nochVolleyball und Fußball im Alaunpark (den kenn ich jetzt, yeah!), Plantschen im Innenhof und Stullen für die Reise. Es hätte kein wunderbareres Wochenende sein können.

 

So, Teil zwei, der aus einer Ankündigung besteht:

Morgen fahren die liebe Miri und ich auf Bildungsreise nach Dänemark. Nachdem wir die dänische Sprache schon fast fließend beherrschen, wollen wir uns nun noch mit Land und Leuten vertraut machen.

(Mit Dank für den Hinweis an Claus den Exil-Dänen.)

Ein großes Rundreiseprogramm mit jeder Menge bildungsreisetechnischer Must-sees in allen Teilen des Landes erwartet uns. Und wir wollen, dass ihr, die ihr uns nun leider nicht begleiten könnt (aber ihr sprecht ja wohl auch kein Dänisch…) trotzdem was davon habt und deshalb gibt’s hier ab morgen eine Woche lang „Vi har brug for plads” – Das Harry&Bansen-Reisetagebuch!

(So klingt das “in echt”…)

Ihr könnt euch auf spannende Berichte über Fährfahrten, vergleichende Studien zum Bahnverkehr, kulinarische Expeditionen ins Unbekannte (große Feinschmecker die wir beide bekanntermaßen sind), Sprachexperimente, ethnologische Feldforschungen und natürlich das gewisse Extra an Wahnsinn freuen.

Und immer am Start: Google-Translate, oh ja!

Is jetzt eh viel zu warm in Berlin…

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